Wien - Diversity-Management sollte als Nutzen für Arbeitnehmer_innen und Unternehmer_innen gesehen werden und nicht nur von den Sozialpartnern, sondern auch von der Regierung gefördert werden, fordert SoHo-Vorsitzender Peter Traschkowitsch in einer Presseaussendung anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit.
Die heutige Presseaussendung der SoHo im Wortlaut:
Ein Ergebnis der Wirtschaftskrise ist die Zunahme sozialer Unsicherheit. Die Wirtschaftskrise gefährdet Arbeitsplätze und die Zukunft von Lesben, Schwulen und Transgender. "Lesben, Schwule und Transgender sind genauso von einem Arbeitsplatzverlust betroffen bzw. in einem erhöhten Ausmaß von prekären Beschäftigungsverhältnissen. In der Arbeitswelt wagen es viele lesbische und schwule MitarbeiterInnen wegen Angst vor Repressionen, Mobbing oder Arbeitsplatzverlust nicht, offen zur gleichgeschlechtlichen Lebensweise zu stehen", so Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), heute gegenüber dem SPÖ Pressedienst.
Die Achtung der Rechte aller ArbeitnehmerInnen, auch lesbischer, schwuler und transgender, zu garantieren, Armut, Ungleichheit und Diskriminierung zu bekämpfen, gehören zu den zentralen Forderungen am "Welttag für menschenwürdige Arbeit". Ein Outing für Lesben und Schwule ist in vielen Betrieben noch immer undenkbar, da es keine verbindlichen Richtlinien gibt, die ein Klima der Akzeptanz wirksam fördern. Die Beseitigung von Diskriminierung in Arbeit und Beruf ist ein wesentlicher Aspekt sozialer Gerechtigkeit und steht im Mittelpunkt der SoHo-Arbeit. "Daher sollte Diversity Management als Nutzen für Arbeitnehmerinnen und Unternehmerinnen gesehen werden und somit nicht nur von den Sozialpartnern, sondern auch von Regierungsseite gefördert werden", so Traschkowitsch abschließend. Quelle: Presseaussendung der SoHo vom 7. Oktober 2009
Link: http://www.soho.or.at
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