Berlin/Deutschland - Am Samstag fand in Berlin mit rund 550.000 Teilnehmer_innen der 31. Christopher Street Day statt.
Einige Teilnehmer_innen trafen (zufällig?) auf den deutschen Rapper Bushido, der mit Freunden an einem Imbiss saß. Der Rapper soll Teilnehmer_innen des CSD homophob beschimpft haben, woraufhin diese ihn mit einem Getränk beschütteten. Blogger_innen berichten, dass der Wortführer des Hauptwagens Bushido wegen eines homophoben Liedes zur Rechenschaft zog, woraufhin es zu einer kurzen Rangelei kam, die dann von der Polizei beendet wurde. Bushido soll eine Anzeige wegen Beleidgung erhalten haben.
Ein zweiter Zwischenfall passierte in der Nacht als die Polizei zwischen 1 und 2 Uhr morgens die Schwulenbar Men Station stürmte, um die Einhaltung des Nichtraucher_innen- und Jugendschutzgesetzes zu überprüfen. Ein_e Blogger_in kommentiert, dass die Polizei nach 15 Minuten weider abgezogen wäre, ohne eine der anwesenden Personen zu kontrollieren. Die Aktion habe aber einen "faden Nachgeschmack" hinterlassen.
Links: http://www.queer.de/detail.php?article_id=10664
http://thinkoutsideyourbox.wordpress.com/2009/06/28/homophobe-pobelei-und-fragwurdige-polizeiaktion-auf-homo-party/


