San Francisco - Erstmals wurde in einer groß angelegten Studie untersucht, wie sich staatliche und gesellschaftliche Anerkennung von Lesben und Schwulen auf die Zufriedenheit und auf die Altersvorsorge auswirkt.
Professor Brian deVries und seine Kolleg_innen, Jean Quam, University of Minnesota;
Kimberly Acquaviva, The George Washington University und Anne M. Mason, eine Doktorandin an der San Francisco State University, werteten Fragebogen aus, in denen 797 schwule und lesbische Personen aus der Altersgruppe der Babyboomers (Geburtsjahrgänge 1946 bis 1964) über ihre Ängste in Bezug auf Altwerden und Sterben und über ihre Altersvorsorge befragt worden waren. An der Umfrage nahmen Frauen und Männer, Singles und Paare, aus Staaten, die gleichgeschlechtliche Partnerschaften rechtlich anerkennen und aus solchen, die das nicht tun teil.
Die Ergebnisse zeigen, dass Paare und Singles in Staaten ohne rechtliche Anerkennung sich mehr Sorgen um ihre Zukunft machen. Sie greifen auch eher zu Mitteln wie Patient_innen-Verfügungen oder letztwilligen Verfügungen. Sie fühlen sich als Bürger_innen zweiter Klasse für die nicht gesorgt wird. In den Staaten mit eingetragenen Partnerschaften oder Ehen zeigten sich die Befragten zufriedener und sahen weniger Anlass für individuelle Vorsorge.
Eine Zusammenfassung der Studie ist unter http://www.sfsu.edu/~news/2009/spring/25.html zu finden, der vollständige Text in der März-Ausgabe von Sexuality Research and Social Policy, online unter http://caliber.ucpress.net/doi/pdf/10.1525/srsp.2009.6.1.90
Weitere Links: http://www.365gay.com/news/study-examines-effect-of-marriage-on-gay-couples/
http://hmsx.sfsu.edu/faculty/devries/devries_home.htm
http://www.nsrc.sfsu.edu/sexuality_research_social_policy
http://news.google.com/news?pz=1&ned=us&hl=en&q=study+effects+of+marriage+on+gay+couples