Monday, 31. May 2010
Kubanische Gesellschaft für Sexualforschung fordert Depathologisierung von Transsexualität
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[Buchtipp] Homoerotik und Hebräische Bibel
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Nepal verlängert Session der verfassungsgebenden Nationalversammlung
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Schwul/lesbischer Stadtspaziergang mit neuer Route
Ab Frühjahr 2010 führt QWIEN-Guide Andreas Brunner den schon fast traditionellen schwul/lesbischen Stadtspaziergang auf neuer Route. Der Start erfolgt beim ehemaligen Palais von Erzherzog Ludwig Viktor am Schwarzenbergplatz und führt von dort Richtung Oper, zum Denkmal gegen Krieg und Faschismus, beleuchtet schwul/lesbisches Leben in der Hofburg und endet am Heldenplatz, der nicht nur als Ort der Abschlusskundgebung von Europride 2001 schwul/lesbische Geschichte schrieb. Der erste Stadtspaziergang im Pride-Monat Juni findet am Samstag, dem 5. Juni statt.
Schwul/lesbischer Stadtspaziergang
Wann: Samstag 5. Juni 2010, 15.00 Uhr
Wo: Treffpunkt beim Burgtheater/Kasino, Schwarzenbergplatz 1, 1010 Wien
Keine Anmeldung, Euro 7,-/Person
Schweiz: GaySVP gegründet
Sunday, 30. May 2010
Vienna Pride 2010 steht vor der Tür
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Malawisches Paar von Präsident begnadigt
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SoHo: Anträge am Wiener SPÖ-Landesparteitag 2010 angenommen
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Saturday, 29. May 2010
[Update] Erstmals Parade ohne Polizeigewalt in Moskau
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Friday, 28. May 2010
Abschaffung von Dont't Ask Don't Tell beschlossen
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Aktivist_innen aus Simbabwe gegen Kaution freigelassen, neue Verfolgungen
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Thursday, 27. May 2010
30. Mai: Celia Mara bei 'wir sind Wien' Festival
Drei starke Frauen stehen am Sonntag bei der Eröffnung der Bezirksfestwochen auf der Bühne am Karlsplatz. "Alles ist erlaubt“ - das ist das Motto der drei Musikerinnen, Sängerinnen, Texterinnen, Schauspielerinnen, Maschinenbauerinnen, Poetinnen, Aktivistinnen, Wirtinnen… Drei Gesamtkunstwerke aus Bosnien, Brasilien und Österreich... alle (Wahl)-Wienerinnen.
Wir sind Wien. Festival der Bezirke, mit Célia Mara, Ljubinka Jokic, Tini Trampler
Wann: Sonntag 30. Mai 2010, 20:30
Wo: Karlsplatz, 1010 Wien
Homosexuality is not a Western import to Africa
In dem keniatischen Online-Medium Africa News widerspricht Janet Otieno dem bei afrikanischen Politikern beliebten Argument, dass Homosexualität unafrikanisch und aus dem Westen importiert sei. Sie nimmt Bezug auf jüngste Ereignisse wie die Verurteilung eines malawischen Paares, die Verhaftung zweier LGBT-Aktivist_innen in Simbabwe und die geplante Strafverschärfung gegen Homosexualität in Uganda und schreibt dann über Formen gleichgeschlechtlicher Sozial- und Sexualbeziehungen in der Geschichte Afrikas von dem Pharaonenpaar Akhenaten und Smenkhkare über die Kazande Krieger und schwulen Sex am Königshof von Buganda bis zu prä-kolonialen Stämmen in Burkina Faso und Südafrika die Lesben als Astrologinnen und Heilerinnen ansahen. Sie ruft zu Mitgefühl statt Strafe auf und fordert die Eltern des Landes auf, die Aufklärung in der Familie zu übernehmen und sie nicht Schulen und Kirchen zu überlassen.
Homosexuality is not a Western import to Africa
Von: Janet Otieno
Africa News vom 26. Mai 2010
Link: http://www.africareview.com/Blogs/Homosexuality%20not%20a%20Western%20import%20to%20Africa/-/825454/926040/-/item/0/-/hiwwwj/-/index.html
Wednesday, 26. May 2010
Warum Glaube und Öffnung der Ehe kein Widerspruch sind
Die Abgeordnetenversammlung des argentinischen Parlaments hat am 5. Mai ein Gesetz zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen. Der Senat wird das Gesetz vermutlich im Juli diskutieren und Staatspräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner hat bereits angekündigt, dass sie das Gesetz unterzeichnen wird, sobald es vom Senat beschlossen wurde. Argentinien wäre damit der erste Staat Lateinamerikas. der lesbischen und schwulen Paaren die Ehe ermöglicht.
Die Diskussion über das Gesetz verlief überraschend unaufgeregt und sachlich für ein zu 90% römisch-katholisches Land - jedenfalls aus österreichischer Sicht. Noch weit mehr überrascht, was Vicente Reale, ein katholischer Priester aus Mendoza, am 9. Mai in seiner wöchentlichen TV-Sendung zu dem Thema zu sagen hatte.
Zur Disskussion: Worüber sollen LGBT-Medien /nicht/ berichten?
Als ich vor wenigen Tagen eine Meldung über einen Missbrauchsfall brachte, in den ein römisch-katholischer Priester in Rio de Janeiro verwickelt war, fragte ein Leser, wieso auf LGBT-Nachrichtenseiten immer wieder Meldungen zu Missbräuchen auftauchen. "Wo ist da der Zusammenhang? Man kann sich nicht aufregen und immer wieder sagen, dass zwischen Homosexualität und Missbräuchen kein Zusammenhang besteht und dann auf Nachrichtenseiten immer wieder diesen Zusammenhang herstellen."



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