Über die Eingetragene Partnerschaft in den großen Städten wie Wien, Graz oder Salzburg ist in den letzten Monaten jede Menge geschrieben worden - aber wie sieht die Lage in den Bezirken und anderen Statutarstädten, zum Beispiel in Leibnitz, Rust, oder Bludenz aus?
Die Antwort darauf bietet ab sofort GGG.at. "Wir haben recherchiert und bieten jetzt auf unserer Schwerpunkt-Seite http://homoehe.GGG.at erstmalig ein Verzeichnis sämtlicher Daten, die verpartnerungswillige Lesben und Schwule über die Eintragung in den Bezirken wissen müssen", erklärt Herwig-Hakan Mader, Projektleiter für GGG.at in einer heutigen Presseaussendung.
Zusätzlich zu den Ansprechpersonen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen bietet GGG.at auch Informationen an, wie die Eintragung selbst aussieht. Erfreulich ist dabei, dass die meisten Bezirkshauptmannschaften den Spielraum, den ihnen das Gesetz gibt, auch ausnützen: "In sehr vielen Fällen wird den verpartnerungswilligen Paaren der Sitzungssaal zur Verfügung gestellt, manche Behörden ermöglichen auch Eintragungen am Abend oder samstags", fasst Mader zusammen.
Die Liste auf http://homoehe.GGG.at wird immer aktuell gehalten: "Die ersten Daten aus Bundesländern, wie zum Beispiel Vorarlberg, dem Burgenland, Wien oder der Steiermark sind bereits online - diese werden laufend aktualisiert. Sobald wir Rückmeldungen aus den Bezirken erhalten, stellen wir sie auch schon online",
so Mader.
GGG.at setzt seinen Schwerpunkt auf schwulem und lesbischen Leben in ganz Österreich - auch außerhalb der Metropolen. Das Ziel der Seite, die von einem privaten Verein ohne öffentliche Förderungen betrieben wird, ist laut Mader solide Information und nicht Propaganda von Interessensgruppen. Quelle: Presseaussendung von GGG.at vom 25. März 2010
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